Bei strahlendem Sonnenschein wurde wieder gewerkelt – gross und klein haben gerodet, gepflanzt, Kies verbracht, Container montiert und die Gründächer gepflegt …
Im Wildgelände gibt es geheime Orte und versteckte Pfade, aber auch jede Menge Brombeerranken.
Auch der Brunnen in der Halle muss regelmäßig gereinigt werden …
… und hier wird der Kiesstreifen am O-Gebäude erneuert.
Viele fleissige Helfer und Helferinnen haben einen neuen Belag auf den Bolzplatz aufgebracht – es wurde unermüdlich aufgelockert, geschaufelt, geharkt, geglättet, gewässert und gewalzt.
Nach getaner Arbeit ist dann Schaukeln zur Entspannung angesagt …
Die Bepflanzung der Kräuterspirale zu vor dem Gebäude von O und A zu ergänzen war eines der vielen Projekte des Bauwochenendes.
Mit Salbei gurgeln hilft bei Halsschmerzen und auch Nudeln und Gemüse werden in der italienischen Küche mit Salbei verfeinert.
Die frisch gepflanzten und gesäten Kräuter brauchen Wasser zum wachsen.
Die kluge Gärtnerin kennt viele Pflanzen, damit wir sie auch kennen lernen, hat sie für uns Schilder angefertigt.
Thymian und Oregano verwenden wir für Pizza und Pasta, ist ja klar. Thymian ist auch im Hustentee enthalten. Aber was bitte ist Pimpinelle?
„Pimpinelle schmeckt frisch und nussartig. Sie ist eines der sieben Kräuter, die für Frankfurter grüne Soße benötigt wird.“
Ach so. Aber welche Kräuter sind noch darin enthalten?
Rezept für Salbei-Haselnussbutter
5 Blätter Salbei fein hacken. 40 g Haselnüsse ohne Fett rösten. Salbei und geröstete Nüsse in 50 g Butter dünsten. 150 g Butter, Sel-deFleur und 1/2 Teelöffel abgeriebene Schale einer Bio-Orange mit den Quirlen des Handrührgerätes 5 Minuten weiß-schaumig rühren. Mit würzen. In ein Glas füllen oder in Pergament einschlagen. Salbei-Nuss-Mischung unterheben. Kalt stellen.
Im Kühlschrank 1 Woche haltbar. Tiefgekühlt 3 Wochen.
In Wort & Bild connects Compost – könnte die Überschrift lauten. Diesmal gibt es ein richtig großes Jahrbuch, das die vielen Aktivitäten der FCS punktgenau zusammenfasst.
Hier die erste große Aktivität im Clip(s) – die große Fotosession mit den Gruppenfotos von U, M, O und A. Wie im letzten Jahr am Fokus: Nils Noä (9. Jg.).
Trotz Baustelle sind auf dem Aussengelände kleine und große Gärtner und Gärtnerinnen aktiv. Mit Heckenscheren bewaffnet schneiden die Kinder die Dornenranken am Zaun.
Solange gebaut wird, werden Teile des Schulgartes in selbst gebaute Hochbeete verlegt. Die Schilder an den Kisten geben Auskunft, was hier wächst und von wem der Minigarten betreut wird.
T-Shirt – wird in wiederverwendbarer Tasche geliefert
Die Tasche ist kompostierbar
Farbenspiel
Unsere Schul-Shirts – auch Katzen kompatibel
… natürlich nur das Foto“modell“ – Galerie-Bild 1
Uneingeschränkt toll gestaltete sich die T-Shirt-Aktion 17!
Sechzig Kleidungsstücke (T-Shirts und Jacken) wurden bestellt – ein ordentlicher Auftakt für die erste T-Shirt-Aktion in diesem Jahr – und das mit einem eigens kreiertem Logo.
Dank gilt Maria Hebeisen, Atelier Löwentor, die das FCS-Signet T-Shirt-Druck-geeignet modifiziert hat.
Auch vielen Dank an Be Hoppy und Michael Cremato für die prima Beratung und Begeleitung.
Die T-Shirt-Qualität fühlt sich ebenfalls gut an.
Zurück zum Modell: Hier ging es nur darum, euch anzuregen, euer Bild (mit Shirt oder Jacke und am besten in Aktion) einzustellen…
…und vielleicht sogar bei dieser Gelegenheit gleich am Foto-Wettbewerb teilzunehmen – also Handy-Sticks ausgepackt.
Ich bin sicher – ihr habt jede Menge Kreativ-Ideen.
Das Hessenschau-Team – Andreas Hieke (ganz rechts) sind wir bei meinem Besuch mal eben über den Weg gelaufen. Nina hat sogar mit Dieter Voss geplauscht, dem kongenialen Moderator von „Herrliches Hessen“. (Quelle HR)
Das Praktikum ist für die Schüler*innen eine jährliche Herausforderung, sich in einem neuen Umfeld zu bewähren.
Für uns Lehrpersonen ist es jedes Mal wieder erstaunlich:
Man hat die Schüler*innen 14 Tage – in den Osterferien – nicht gesehen. Jetzt trifft man sie an neuen Orten, manchmal in spezieller Arbeitskleidung und irgendwie ein ganzes Stück reifer – und das oft schon nach zwei bis drei Tagen vor Ort.
Natürlich ist das Praktikum die Sache der Schüler*innen. Unsere Aufgabe ist es, sie beim Besuch anzuregen, ihre Eindrücke in eine spannende Präsentation zu kleiden.
Ich freue mich aber immer auch auf diese Zeit, weil ich tolle neue Bereiche und spannende Sachen erfahre.
Etwa von Mo, der mich in interessante Details der Forstwirtschaft einführt – und das in einer Art, wie ich sie vielleicht von einem Oberstufenschüler erwartet hätte.
Von Lea erfahre ich, dass auch ein anscheinend einfacher Job im Einzelhandel, gar nicht so einfach ist. Man muss permanent aufmerksam sein – gerade mit Ware, die nicht mehr frisch ist.
Und gerade beim Biosupermarkt kommt es total gut an, wenn man nicht nur weiß, wo die Ware steht, sondern wo sie herkommt, wie sie schmeckt und wie sie zubereitet wird. Lea bewegt sich hier – das sagt ihre Praktikumsbetreuerin – erstaunlich routiniert. Ich bin beeindruckt.
Klasse ist auch der Weltladen. Natürlich steht hier vor allem die Idee des fairen Handels im Mittelpunkt. Aber Fabian hat auch jede Menge Gelegenheit (fast) alle Facetten, die zum Beruf des Einzelhändlers / der Einzelhändlerin gehören, richtig auszuprobieren. Norbert Schneeweiß treffe ich so fast jedes Jahr, weil sich seine tolle Praktikumsbetreuung über wie ein Lauffeuer weiterverbreitet.
Es gab auch viele andere tolle Erlebnisse, mein persönliches Highlight war jedoch der Besuch beim Hessischen Rundfunk.
Nina ist bei Christiane Schaak gelandet. Wie alle in der HR-Redaktion muss sie sich nicht spezialisieren, kann von Kultur bis Sport, von Politik bis Leserbrief über vieles berichten.
Am meisten beeindruckt mich der Green-Screen-Raum der Hessenschau. Hier erzählt uns ein Tontechniker eben mal, die ganzen Feinheiten eines Fernsehstudios – und das obwohl er eigentlich Mittagspause hat. Diese Begeisterung für den eigenen Beruf fasziniert mich – obwohl ich die natürlich auch von meinen Kolleg*innen kenne.
Nächste Woche beginnen dann schon am Mittwoch die Praktikumspräsentationen: Eine knifflige Aufgabe während des Praktikums besteht ja auch darin, immer gleich den Praktikumsbericht zu formulieren und auch Ideen für die Präsentation des eigenen Praktikums sofort umzusetzen .
Ich bin überzeugt, dass viele der Schüler*innen des 6. Jahrgangs – sie haben wir zu den Präsentationen eingeladen – über diesen Eindruck Lust bekommen werden, aus der FCS und auch sich selbst heraus zu gehen.
Die Reihen füllen sich, auf der Bühne ist schon alles vorbereitet, aber noch hat der Monatskreis der U nicht angefangen.
Die U2 hatte das Gruppenthema „Eis“. Eis wie Eisberg, Eishockey, oder Eiscafé. Links und rechts von der Bühne: Pinguine. Wo leben die eigentlich? Pinguine, leben in der Antarktis, also dort wo es richtig kalt ist. Klimazonen gibt es aber auch noch andere, zum Äquator hin wird es immer wärmer.
Eishockey spielen die Pinguine aber wohl eher nicht. Dazu brauchen die Spieler eine Schutzausrüstung und die hat es in sich: 30 kg wiegt die Schutzausrüstung für ein Kind.
Pinguine in Lebensgrösse
Biber, soviel steht fest, leben nicht in der Antarktis. Wie ein Biberbau konstruiert ist haben die Kinder in der U1 erforscht und ein Modell gebaut. Ein Biberbau hält auch aus, wenn ein Lastwagen darüber fährt.
Das Gruppenthema „Nagetiere“ hat Maria, Elisabeth und Nora dazu inspiriert, eine Mäusegeschichte zu schreiben. Ella und Sofia erklären uns, wie ein Eichhörnchenkobel aufgebaut ist. Jonathan erzählt vom Leben der Hamster, die als Einzelgänger eher wenig vom geselligen Miteinander halten.
Der Biberbau im Modell
Alles über Eisberge
Zum Abschluss ein Lied. Schon vorbei? Kurzweilig war es und es gab auch diesmal wieder viel zu sehen und zu hören.
Nanu, was ist denn da los? Alle Kinder im Elternangebot „Clowns und Körpertheater“ watscheln, tippeln und trappeln über die Bühne. Heute geht es darum, wie wir gehen. Elegant getrippelt wie eine Primaballerina oder watscheln wie ein Pinguin.
Aus den unterschiedlichen Gangarten entwickeln die Kinder auf der Bühne alleine oder zu zweit improvisierte Szenen. Die Clownin Soley hat einen Ball an den Kopf bekommen und die Clownin Nora versucht sie zu behandeln. Vielleicht einen Schuh auf den Kopf legen? Ein Kissen auf dem Bauch könnte helfen. Oder vielleicht doch lieber den schmerzenden Kopf mit einem Wollfaden umwickeln …
Clownin Leonie ist verspielt, sie tapst über die Bühne, klettert dann auf die Sprossenwand und kugelt auf dem Boden herum. Clownin Ella schaut verwundert, was Leonie so macht. Plötzlich rollt ein Ball auf die Bühne. Die beiden Clowninnen wissen zuerst nicht so recht, was das wohl ist. Vorsichtig tippen sie den Ball mit dem Finger an. Daraus entsteht ein Spiel, bei dem die beiden sich den Ball gegenseitig zurollen.
Angeleitet wird das Körpertheater von Gabriele, die uns zeigt, was wir mit unseren Körpern und mit unserer Stimme alles machen können.
… natürlich gibt es noch keine Wollblumentöpfe – wobei ? meine Jeans besteht zu 52% aus Taschentüchern (nennt sich in der Fachsprache Modal) und nur noch zu 48 % aus Baumwolle.
Aber Blumentöpfe mit gestricktem und bestrickendem Wollüberzug wurden auf jeden Fall am Miteinandertag hergestellt.
Hier ein Bild mit unserer häkelblumentopfbeschenkten Schulleitung und weitere Fotos, die den Prozess dokumentieren.
Die Fotos hat Kristina, die das Angebot begleitete, geschossen.
Allen Kindern, die das Lehrerinnenangebots „Nähen mit der Nähmaschine“ erfolgreich abgeschlossen haben, hat Flora das Nähmaschinendiplom ausgestellt.
Genäht wurden ein Armband mit Druckknopf, eine Taschentücherhülle, eine Tasche mit Reißverschluß, ein Schlüsselband und eine Lenkertasche für Roller oder Fahrrad.